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Haare und ihre kunstvolle Wandlung zu schmückenden Kopfgebilden spielen in nahezu allen Kulturen eine tragende Rolle. So waren bei den Frauen im antiken Rom kunstvolle Zopf- und Flechtfrisuren populär, während die Franzosen im Rokoko auf hochgetürmte, ultraüppige Lockenköpfe (häufig mittels Perücken und Haarteilen kreiert) setzten. Indigene Völker in Südamerika und im pazifischen Raum beeindrucken noch heute mit ihren langen, reich geschmückten Mähnen und afrikanische Stämme durch Cornrows oder komplex gezwirbelte, dramatisch drapierte Frisuren, die wie Kunstwerke anmuten. Zwei der aktuell angesehensten afrikanisch-stämmigen Künstlerinnen, Ellen Gallagher und Wangechi Mutu, haben diese Frisuren in ganzen Werkreihen thematisiert. Und so ließen wir uns für die folgende Strecke von der Pracht afrikanischer Haarkultur inspirieren. Und setzten es – als Zeichen des Respekts für die Schönheit und den Reichtum aller Kulturen – an einem Model asiatischer Herkunft um.

Im Fokus steht dabei die Texturenvielfalt, die von Wasserwellen, über weiche Locken bis hin zu plastischen Spiralgebilden zu einem Gesamtkunstwerk ausläuft , während andernorts geknotete und dann in sich drapierte Strähnen zu einem beeindruckenden Kopfschmuck aufgezogen werden. Gekrönt von einem Cornrow-Look, der in einem gigantischen Pferdeschwanz mit Zickzack-Hairbeads ausläuft. Essenziell dafür sind Haarteile, die von den alten Ägyptern über die Renaissance bis zu hin zu unserem Zeitalter ein unverzichtbares Beauty-Tool darstellten. Womit wir auch dem Haarteil hier eine Ode widmen wollen. Keine stille, sondern eine betont mystische, kunstvolle und farblich-vielfältige. Eben ganz so, wie es den Kulturen unseres Planeten gebührt…!

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